Grotte

Pfarrer Eduard Schwalbach (Pfarrer in Soller vom 31. Jan. 1892 bis 4. Juni 1904), war ein sehr großer Marienverehrer, er war vielfach musikalisch und literarisch begabt und tätig. Er beherrschte einige Sprachen und übersetzte für Kölner und Euskirchener Zeitungen, französische und englische Erzählungen.
Aus diesen Honoraren und mit Unterstützung seiner beiden Schwestern, finanzierte er u. a. den Bau der Lourdesgrotte. Die Grotte ist aus Lavagestein aus der Koblenzer Gegend erbaut, Erbauer war ein Gartenbaumeister Becker aus Düren.

Auch einer seiner Nachfolger, Pfarrer Matthias Vaasen (Pfarrer zu Soller 1947 – 1988), war ein großer Marienverehrer. Unter ihm erlebte die zwischen dem 2. Sonntag im September und dem 3. Sonntag stattfindende Grottenoktav wieder eine neue Höhepunkt. Gläubige aus Jakobwüllesheim und Kelz kamen in großen Prozessionen zur Grotte. Auch viele Priester nahmen an den stattfindenden Gottesdiensten teil. An den Oktavsonntagen wurde bis Ende der 70er Jahren ein „Sonderbus“ von Düren aus eingesetzt, der die Gläubige zur Grotte und zurück brachte.

Heute ist das alles etwas rückläufiger, jedoch die Schlussfeier am 2. Oktavsonntag, die mit einer Lichterprozession endet, nehmen immer noch bis zu 300 Gläubige teil. Für stille Beter war und ist die Grotte ganzjährig ein beliebtes Ziel.
In diesem Jahr findet die Grottenoktav vom 13. bis 20. September 2015 statt.

Hier finden Sie das Programm für das diesjährige Grottenoktav